Trainer Emilio Gesteiro verlässt den FC Sirnach

Trainer Emilio Gesteiro verlässt den FC Sirnach

Der Cheftrainer der ersten Mannschaft des FC Sirnach, Emilio Gesteiro verlässt den Verein per Ende November. Er übernimmt er die Mannschaft des FC Bazenheid in der 2. Liga Interregional. Der FC Sirnach verliert damit einen Trainer, der schwer zu ersetzen ist. Für seinen weiteren Weg wünscht der Verein Emilio Gesteiro alles Gute.

Im vergangenen Sommer suchte der FC Sirnach einen erfahrenen Ausbildungstrainer. Dieser sollte die Philosophie des Vereins umsetzen – unter anderem junge Spieler aus dem eigenen Nachwuchs in die erste Mannschaft zu integrieren. Emilio Gesteiro erfüllte diese Anforderungen. Mit viel Engagement nahm der 41-Jährige in der Sommerpause seine Arbeit im Verein auf und stellte mit Sportchef Roman Brändle eine junge Truppe mit einigen erfahrenen Spielern zusammen. Schnell integrierte Gesteiro auch einige Junioren in die erste Mannschaft, und dies mit Erfolg.

Der Start in die Meisterschaft der 2. Liga gestaltete sich für Sirnach schwierig, da die Mannschaft zu dem Zeitpunkt noch nicht komplett war. Nach nur drei Spielen ging es allerdings aufwärts. Gesteiros Team zeigte ansprechende Leistungen und konnte sich damit in der Vorrunde einen Mittelfeldplatz sichern.

Die gute Arbeit von Emilio Gesteiro blieb nicht unbemerkt. Der Trainer war schnell ein Thema bei vielen Vereinen in der Region. «Erfolgreiche Trainer gehören leider nicht dir alleine, die umliegenden Vereine haben offene Ohren und sehen alles», sagt der Präsident des FC Sirnach, Peter Sommer. Der FC Bazenheid unterbreitete Emilio Gesteiro schliesslich ein Angebot, mit dem der FC Sirnach finanziell nicht mithalten kann.

Interne Lösung bevorzugt

Der FC Sirnach hat nun zwei Möglichkeiten, den Trainerposten bei der ersten Mannschaft wieder zu besetzen. Einerseits kann er einen Trainer mit dem gleichen Profil ausserhalb des Vereins suchen. Andererseits besteht die Möglichkeit einer internen Lösung.
Der Vorstand des FC Sirnach spricht sich klar für eine interne Lösung aus, weil er es als wichtig erachtet, dass der Trainer das Umfeld und die Mannschaft gut kennt. So soll gewährleistet werden, dass die erste Mannschaft ihren Aufwärtstrend fortsetzen kann.

 

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