Kapitales Spiel gegen den Tabellennachbarn

Nach ein paar verpassten Chancen um vom Tabellenende wegzukommen, wird dieses Spiel gegen den Tabellenletzten aus St. Margrethen wohl über den weiteren Verlauf einer bisher harzig verlaufenen Rückrunde wegweisenden Charakter haben

Wenn Siegen zur Pflicht wird

Man braucht keine grossen hellseherischen Fähigkeiten besitzen um voraussagen zu können, dass der Partie vom kommenden Samstag gegen den Tabellenletzten aus St. Margrethen wegweisende Bedeutung für den weiteren Verlauf der Rückrunde zufällt. Man könnte sogar von einem kapitalen Match sprechen, den die Hinterthurgauer einfach gewinnen müssen. Leider haben es die Sirnacher in den ersten fünf Spielen verpasst, für genügenden Abstand zu den direkten Abstiegsplätzen zu sorgen und so findet sich man sich nur einen Punkt vor dem kommenden Gegner und Tabellenletzten St. Margrethen wieder. Allerdings ist das rettende Ufer ebenfalls nur zwei Punkte entfernt und so hat die Mannschaft um Andreas Alder noch alles in den eigenen Händen. Es ist auch nicht so, dass in den ersten fünf Partien alles schlecht war. Oft fehlte nur etwas das Wettkampfglück, z.B. als man in der allerletzten Spielminute gegen den FC Frauenfeld den Ausgleich hinnehmen musst und mit viel Pech zwei Punkte liegen liess, oder als man gegen den FC Wil U20 in der ersten Halbzeit drei sogenannt 100%-ige nicht verwerten konnte und sich schlussendlich noch mit nur einem Punkt zufrieden geben musste. Auch gegen den Tabellenführer aus Freienbach hat der FC Sirnach trotz ansprechender Leistung und wegen eines nicht gegebenen Handelfmeter in der Schlussphase des Spiels sehr unglücklich alle drei Punkte liegenlassen.

Glück auf eigene Seite zwingen

Der Weg zurück auf die Erfolgsspur wird nur über den Kampf führen und wenn es den Verantwortlichen gelingt, dies den Akteuren einzuimpfen und diese bereit sind, physisch bis an die Grenzen zu gehen und den Kampf anzunehmen, kann die kommende Schlacht gewonnen und der Krieg gegen den drohenden Abstieg erfolgreich gestaltet werden. Es ist zu hoffen, dass die Verantwortlichen die zwei spielfreien Wochen genutzt haben, um fehlende Automatismen einzuüben und die taktische Ausrichtung für die wichtige, kommende Begegnung festzulegen. Ausser dem langzeitverletzten Arifi und der immer noch an einer Handverletzung laborierenden Aydeniz stehen dem Trainer alle Spieler zur Verfügung. Der FC Sirnach braucht für die kommende Partie auch Ihre Unterstützung und auf Grund der knappen Situation am Tabellenende ist ein spektakuläres Spiel zu erwarten. Ein Gang auf den Fussballplatz wird sich sicherlich lohnen.

Foto aus dem Spiel gegen den FC Schaffhausen II

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