„Zum Sterben zu viel, zum Leben zu wenig“

«Zum Sterben zu viel, zum Leben zu wenig», etwa so lässt sich die Gemütsverfassung der Verantwortlichen bei den Hinterthurgauern nach den drei Unentschieden zum Rückrundenauftakt beschreiben.

© Frey Thomas, FC Sirnach

In der Nachspielzeit noch zwei Punkte verloren

Im Spiel gegen die Kantonsauptstädter aus Frauenfeld sah es bis in die Nachspielzeit lange nach einem Vollerfolg für die gut mithaltenden Hinterthurgauer aus, doch nach einem Rundschlag in der Sirnacher Hintermannschaft kam der ex-Sirnacher Coutinho unverhofft an den Ball und vereitelte in allerletzter Minute den Vollerfolg der Gäste. Ärgerlich wenn man bedenkt, dass Sirnach seinerseits kurz vor Schluss den Matchball zum vorentscheidenden 2:0 noch vergeben hatte und Schade für die gute Leistung von Keeper Akin, der Mitte der zweiten Halbzeit die Sirnacher mit seinem gehaltenen Elfmeter weiter auf der Siegesstrasse gehalten hatte. Gemessen an den Spielanteilen entsprach jedoch dieses 1:1 schlussendlich den gezeigten Leistungen auf dem Rasen. Für die tapferen Sirnacher, die nach dem Ausschluss ihres Abwehrchefs Aljia ab Mitte der zweiten Halbzeit nur noch zu zehnt agierten, eindeutig zwei verlorene Punkte, die man im Kampf gegen den Abstieg dringend benötigt hätte und weil die direkte Konkurrenz aus Schauffhausen und Uster ihre Spiele gewannen, befindet sich der FC Sirnach wieder auf einem Abstiegsplatz.

Ein Sieg ist Pflicht

Seit drei Spielen ungeschlagen mit zum Teil ansprechenden Leistungen und doch wieder auf einem Abstiegplatz abgerutscht. So präsentiert sich die Lage für die Sirnacher vor dem wegweisenden Spiel gegen den Mitabstiegskonkurrenten aus Schaffhausen. Der Nachwuchs aus der Munotstadt hat zwar eine spielstarke, aber auf Aktivenniveau recht unerfahrene Mannschaft zusammen. Dies wurde vor allem gegen den FC Freienbach deutlich, als die Schaffhauser nach ausgeglichenem Spielverlauf am Ende doch noch sang und klanglos mit 6:1 untergingen. Dies wird den verantwortlichen des FC Sirnach sicherlich nicht entgangen sein und man wird auf dem heimischen Kett, wo spielstarke Mannschaften vermehrt Mühe bekundeten, mit der richtigen Portion Härte und Siegeswillen dem Gegner paroli bieten. Will man nicht noch weiter in Zugzwang geraten und in der Tabelle weiter abrutschen, sind drei Punkte Pflicht.

 Kader beinahe vollständig

Ausser dem gesperrt fehlenden Abwehrchef Aljia und dem langzeit verletzten Arifi stehen Trainer Alder sämtliche Akteure zur Verfügung. Es ist mit einer umkämpften Begegnung zu rechnen, in der Fussballästheten vermutlich kaum auf ihre Rechnung kommen dürften, die aber auf Grund der Ausgangslage am Tabellenende umso mehr an Spannung verspricht. Der FC Sirnach kann jegliche Unterstützung gebrauchen, auch Ihre ! Ein sonntäglicher Ausflug ins Kett wird wegen der Brisanz der Begegnung niemand bereuen.

 

Meisterschaft 2. Liga Interregional, Gruppe 6

FC Sirnach – FC Schaffhausen 2

Spielbeginn : Sportplatz Kett in Sirnach, 2. April 2017, 14.00 h

 

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