Obwohl es draussen bitterkalt ist …..

Urs Nobel / urs.nobel@wilerzeitung.ch

Der FC Sirnach startete am Montag mit dem ersten Outdoortraining.

Er kann dies vorderhand auf dem Hauptplatz im Bergholz durchführen.

Als Ronaldo am Montag um 19.52 Uhr im Fernseher zum Fussballer des Jahres gewählt wurde, bekamen dies die Spieler des FC Sirnach nicht mit. Sie waren daran, sich in ihrer temporären Heimat, der grosszügigen Garderobe im Bergholz, einzurichten und sich mit warmen Kleidern einzudecken. Als Trainer Andreas Alder um 20 Uhr noch nicht mit seiner Begrüssungsrede beginnen konnte, wurde er leicht nervös. «Jede Sekunde, in der wir das Privileg haben, auf dem Kunstrasen-Hauptspielfeld hier im Bergholz zu trainieren, ist Gold wert.»

Alder zeigte sich aber dankbar, dass mit Ausnahme von zwei krankheitsbedingten Absenzen sämtliche Spieler anwesend waren und auch das gesamte bewährte Staff sich in den Dienst der Sache stellte und sich voller Tatendrang präsentierte. Erfreut zeigte sich Alder zudem, dass sich auch der Präsident Peter Sommer die Zeit genommen hat, um alte und neue Spieler im ersten Training zu begrüssen. «Achtet auf eure Gesundheit», machte er die Spieler darauf aufmerksam, dass Trainings in dieser Kälte nicht ungefährlich sind. Dann noch ein Schmunzler des Präsidenten: «Denkt immer daran, wir spielen nicht in der Champions League. Aber wir wollen jederzeit meisterlich auftreten und uns so verhalten.»

Das Ego soll zu Hause gelassen werden

Sportchef Ivo Nater appellierte an die Spieler, den eingeschlagenen Weg dieser Saison fortzuführen. Und er forderte: «Wenn ihr für den FC Sirnach spielt, könnt ihr euer Ego zu Hause lassen.» Wichtige Worte, die aber dem Trainer viel zu lange dauerten. Er wollte raus auf den Platz. Für den Fotografen mussten gerade einmal 30  Sekunden reichen, um ein Gruppenbild der Mannschaft in der Garderobe zu schiessen.

Der FC Sirnach wird die Vorbereitung zweimal in der Woche auf dem Bergholz bestreiten können. «Etwas Besseres konnte uns nicht passieren», sagt Trainer Alder. Einmal in der Woche übernimmt Roger Zürcher im Fitnesscenter in Gossau das Zepter, und einmal müssen die Akteure Hausaufgaben gemäss indivi­duellem Plan erledigen. Der FC Sirnach hat sich über die Winterpause von sieben Spielern getrennt und sieben neue Akteure verpflichtet. «Zu Konditionen, die wir Anfang Saison bestimmt haben», beteuert der Präsident.

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